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Die Geschichte einer Reise: Brasilien

Dies ist das Reisetagebuch Brasilien der Profi-Surferin und Botschafterin von Europ Assistance Pauline Ado.

 

Das Land bringt jeden zum Träumen: Sein Klima, seine Feste, seine weiten Strände oder der Karneval in Rio – Brasilien ist ein unglaubliches Reiseziel.

Für mich ist Brasilien vor allem eines der grössten Reiseziele für Surfer. In meinem Kalender ist Brasilien jedes Mal eine wichtige Etappe und ein Land, das ich auch ausserhalb des Wettkampfs sehr schätze. 

Ich möchte Ihnen gerne ausführlicher über meine Reise erzählen.

 

Etappe der Challenger Series: Saquarema

 

Die Surf Challenger Series macht für die 6. Etappe (die vorletzte in diesem Jahr) in Brasilien Halt, in Saquarema am berühmten Strand von Itaúna.

Seit mehreren Jahren ist die Surfhauptstadt Brasiliens Austragungsort verschiedener weltweiter Wettbewerbe und hat sich zu einem unumgänglichen Spot entwickelt. 

Bei Sport in Brasilien denkt man vor allem an Fussball, aber das ist noch längst nicht alles. 

Die Brasilianer begeistern sich schon seit einigen Jahren für das Surfen, und diese Begeisterung wächst vor allem dank der unglaublichen Leistungen ihrer männlichen Athleten. Gabriel Medina beispielsweise wurde 2014 der 1. brasilianische WSL-Weltmeister in der Geschichte. Seitdem sind die Brasilianer nicht mehr zu stoppen. Sie haben 6 der letzten 8 Weltmeistertitel gewonnen (3 für Gabriel Medina, 1 für Adriano De Souza, 1 für Italo Ferreira und 1 für Filipe Toledo). Ferreira wurde auch der 1. Olympiasieger im Surfen in Tokio; und als ich ankam, spürte ich sofort diese Begeisterung für das Surfen.

 

Surfen und Strandkultur

 

Nachdem ich Rio und seine Hektik schnell verlassen habe, finde ich im Stadtteil Itaúna eine warme Surf-Atmosphäre vor. Ich bewege mich hauptsächlich zu Fuss oder mit dem Velo durch dieses Viertel, in dem sich Surfshops, Cafés und lokale Restaurants aneinanderreihen. Hier gibt es keine grossen Wellen, aber sehr angenehmes Wetter für meine ersten Tage vor Ort. Das ist auch gut so, denn ich brauche ein wenig Zeit, um mich von der Reise zu erholen.

Ich bewundere die Sonnenuntergänge, die jeden Abend schöner werden.

Die «Beach Culture» ist hier sehr ausgeprägt und am Strand sind immer viele Menschen unterwegs, die sich sonnen, Volleyball spielen oder Fussball jonglieren.

 

Was isst man in Brasilien?

 

Ich passe mich schnell an das lokale Leben und die Gastronomie an. Täglich Reis und Feijão, Picanha, gegrillter Fisch, Açai-Eis und natürlich exotische Früchte (Bananen, Mangos, Papayas …). Es ist ausgezeichnet und sehr nahrhaft, also achte ich darauf, dass ich kurz vor meinem Wettkampf nicht zu viel esse.

 

Der Surfwettbewerb

 

Am Tag des Wettbewerbs verschlechtert sich das Wetter leicht, als der Wettkampf beginnt.

Viele einheimische Fans kommen, um die Surfer zu bewundern, Fotos von ihnen zu machen und sie um Autogramme auf Fahnen, T-Shirts, Kappen usw. zu bitten.

Ich gewinne die erste Runde meiner Serie und fühle mich besser, aber der Wettbewerb endet für mich in der 32. Runde mit einer schwierigen Serie, in der ich mich nicht voll entfalten konnte.

Für ein paar Stunden ist der Zauber verflogen, aber die gute Laune meiner einheimischen Gastgeber bringt mich schnell wieder auf Trab. Tessa Thyssen, Teamkollegin der französischen Mannschaft, erreicht sogar das Finale, das ist guter Punkt für das französische Surfen!

 

Ist die Sprache ein Hindernis?

 

Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich und immer für eine Party zu haben. Mein gebrochenes Portugiesisch und ihr kaum vorhandenes Englisch hindern uns nicht daran, uns zu verstehen und unsere Lebensfreude zu vermitteln.

Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich und immer für eine Party zu haben. Mein gebrochenes Portugiesisch und ihr kaum vorhandenes Englisch hindern uns nicht daran, uns zu verstehen und unsere Lebensfreude zu vermitteln.

 

Meine Erinnerungen an Brasilien

 

Es ist mein letzter Abend dort, der eine meiner schönsten Erinnerungen mit meinen Gastgebern, Lu und Barbara, Mutter und Tochter, die das Gästehaus betreiben, bleiben wird. Sie haben mir ein traditionelles brasilianisches Essen mit Reis, Farofa, Picanha, Salat und Tomatenmolho zubereitet … Jeder packt mit an, wir unterhalten uns über unsere Länder und Kulturen: So entsteht Magie und Freundschaften werden geknüpft.

Ich hoffe, dass ich sie wiedersehen werde, wenn ich zurückkomme!

Ich hoffe, dass dieser Bericht über meinen Aufenthalt in Brasilien Sie dazu inspiriert hat, dorthin zu reisen. Ich meinerseits entdecke das Land bei jeder Reise ein wenig mehr.

Bis bald!

Pauline

©Riblanc

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