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Péage sur autoroute en france.

Mautgebühren in Frankreich: Tipps und Tricks für Autofahrer

Was Sie beachten sollten

  • Planen Sie Ihre Fahrten im Voraus: Anders als die Schweizer Autobahnvignette werden die französischen Autobahnen nach gefahrenen Kilometern bezahlt.
  • Bereiten Sie Ihre Zahlungsmittel vor: Bevorzugen Sie eine Kreditkarte (Visa/Mastercard) und Bargeld in Euro.
    Achtung bei Debitkarten (Maestro/PostCard): Diese werden oft nicht akzeptiert.
  • Zeit sparen: Der Telemaut-Badge (für Schweizer erhältlich) ermöglicht es, Warteschlangen zu vermeiden.
  • „Flux Libre“ setzt sich durch: Auf einigen Strecken (A79, A13/A14) verschwinden die Schranken. Die Zahlung muss zwingend online nach der Durchfahrt erfolgen.
  • Im Pannenfall auf der Autobahn: Halten Sie sicher an und rufen Sie über eine orangefarbene Notrufsäule Hilfe. Nur ein zugelassener Abschleppdienst darf eingreifen. Europ Assistance übernimmt die Organisation, sobald Sie die Mautstelle verlassen haben.

 

Jedes Jahr fahren Tausende Schweizer Richtung Südfrankreich, Atlantikküste oder Paris.

Sonne, abwechslungsreiche Landschaften … und Mautgebühren! Zwischen Schranken, Warteschlangen und elektronischen Badges kann man leicht den Überblick verlieren – oder Zeit verlieren.

Gewöhnt an das einfache System der Schweizer Autobahnvignette, sind viele Fahrer überrascht von der Komplexität und den Kosten der französischen Autobahnen. Bevor Sie die Grenze überqüren, sollten Sie wissen, wie die Maut funktioniert, welche Zahlungsmittel geeignet sind (und welche nicht!) und wie Sie im Pannenfall reagieren.

Dieser praktische Leitfaden fasst alles zusammen, was Sie für eine entspannte Reise wissen müssen: die richtigen Verhaltensweisen an der Mautstelle, Tools zur Berechnung Ihres Budgets in Euro und die Tipps von Europ Assistance, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

 

Wie funktionieren die Mautgebühren in Frankreich?


In Frankreich sind die meisten Autobahnen mautpflichtig nach dem Prinzip „Benutzer zahlt“: Sie bezahlen je nach zurückgelegter Strecke. Am Autobahneingang nehmen Sie ein Ticket; am Ausgang legen Sie es vor, damit der fällige Betrag berechnet wird. Dieses System gilt für den Grossteil des Netzes, das von Konzessionsgesellschaften wie AREA, APRR, Vinci, Sanef usw. betrieben wird.


Die verschiedenen Arten von Mautstellen


Tipp: Die schnellsten Spuren befinden sich oft links an der Mautstelle, sind aber in der Regel für Telemaut-Badges reserviert. Wenn Sie keinen Badge haben, achten Sie unbedingt auf die Beschilderung.


Die klassische Mautstelle


Dies ist die häufigste Variante: eine Schranke mit Kabinen, in denen Sie bar (in Euro), per Karte oder mit einem Badge bezahlen. Die Wartezeiten können bei Ferienbeginn lang sein, besonders an Wochenenden im Juli und August.


Telemaut (Liber-t / Bip&Go / Ulys)


Dank eines kleinen Geräts, das an der Windschutzscheibe befestigt wird, erfolgt die Durchfahrt automatisch: Die Schranke hebt sich, sobald Sie vor dem Portal ankommen (manchmal bei 30 km/h ohne anzuhalten). Der Betrag wird später von Ihrem Bankkonto oder Ihrer Kreditkarte abgebucht. Der Badge kann von der Schweiz aus abonniert werden und funktioniert oft auch in Spanien, Portugal und Italien.


Maut im „Flux Libre“-System (Free Flow)

 

Dieses System wird immer häufiger eingesetzt (insbesondere auf der A79 im Allier oder der A13/A14 in der Normandie) und kommt ohne Schranken aus. Portale mit Kameras erkennen Ihr Fahrzeug anhand des Schweizer Kennzeichens.

Achtung: Die Zahlung erfolgt nicht an einer Station auf der Strecke! Sie müssen sie selbst online oder an einer Station auf einem Rastplatz vornehmen, in der Regel innerhalb von 72 Stunden.


Die verschiedenen Zahlungsmethoden


Es werden mehrere Zahlungsmöglichkeiten akzeptiert, aber als Schweizer Einwohner sollten Sie einige banktechnische Besonderheiten beachten, um eine Blockierung an der Schranke zu vermeiden.


1. Barzahlung


Dies ist die einfachste Methode, wenn Sie keine geeignete Karte haben. Sie können am Schalter (selten) oder an einem Automaten bezahlen.

Nachteil: Sie müssen unbedingt Euro dabei haben (Schweizer Franken werden nicht akzeptiert). Zudem sind diese Spuren oft die am meisten überlasteten.

 

2. Zahlung per Bankkarte


Die mit „CB“ gekennzeichneten Spuren ermöglichen eine schnelle Zahlung.

Achtung bei Schweizer Karten: Die französischen Mautstationen akzeptieren fast immer Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express). Debitkarten (Maestro, V Pay) und insbesondere die PostCard werden jedoch sehr häufig abgelehnt.

Tipp: Reisen Sie immer mit einer gültigen Kreditkarte oder Bargeld in Euro.


3. Nutzung eines Telemaut-Badges


Der Badge ist ein kleines Gerät, das an der Windschutzscheibe befestigt wird. Die Zahlung erfolgt automatisch und wird monatlich abgebucht.

Abonnement: Es gibt „à la carte“-Formeln (ideal für Ferien), bei denen Sie die Verwaltungsgebühren (ca. 1,70 €) nur in den Monaten zahlen, in denen Sie den Badge nutzen.

Verfügbarkeit: Die meisten Anbieter (Bip&Go, Ulys, Fulli) liefern die Badges in die Schweiz.

Gut zu wissen: Dies ist die einzige Möglichkeit, die Schnellspuren „30 km/h“ zu nutzen und Staus an den Schranken zu vermeiden.


4. Maut im „Flux Libre“-System


Wenn Sie einen Abschnitt ohne Schranke befahren (gekennzeichnet durch Schilder „Péage Flux Libre“), erkennen die Portale Ihr Kennzeichen.

Zahlung: Sie müssen sich innerhalb von 72 Stunden auf der Website des Betreibers (z. B. aliae.com oder autoroutes.fr) anmelden, um den Betrag zu begleichen.

Risiko: Wenn Sie dies vergessen, wird die Strafe an Ihren Wohnsitz in der Schweiz geschickt.

 

5. Schneller Vergleich

 

ZahlungsmethodeHauptvorteilEinschränkung / Nachteil (für die Schweiz)
Bargeld (Euro)Für alle zugänglich, keine Bankgebühren.Lange Warteschlangen im Sommer. Erfordert das Abheben von Euro vor der Abreise.
KreditkarteSchnell, automatisch, eigene Spuren.Achtung: PostCard und oft Maestro funktionieren nicht.
TelemautMaximale Zeitersparnis, kein Anhalten.Erfordert ein Abonnement (Lieferung in die Schweiz möglich).
Flux libre100 % flüssig, kein Halt.Hohes Risiko des Vergessens. Zahlung zwingend online innerhalb von 72 Stunden.

 

Europ Assistance Tipp: Wenn Sie regelmässig nach Frankreich oder in den Süden Europas reisen, ist der Telemaut-Badge die komfortabelste Option. Andernfalls stellen Sie sicher, dass Sie eine aktive Kreditkarte haben.

 

Welches Portal an der Mautstelle wählen?


Vor den Reihen der Portale fragt man sich oft: Welches soll ich nehmen, um Wartezeiten oder Fehler zu vermeiden?

Jede Spur ist mit einem Leuchtsymbol gekennzeichnet: Wenn Sie diese gut erkennen, sparen Sie Zeit … und ein wenig Gelassenheit.

Für eine komplette Übersicht der Schilder besuchen Sie die offizielle Seite: Signalisation des péages auf autoroutes.fr.

Tipp: Wenn Sie keinen Badge haben, vermeiden Sie die ganz linken Spuren (oft mit einem orangefarbenen „t“ markiert): Diese sind dem Telemaut vorbehalten. Bleiben Sie eher in der Mitte oder rechts, wo sich die Mischspuren befinden (grüner Pfeil oder Symbol „Karten“).

 

Und wenn Sie das falsche Portal wählen?

 

Niemals zurücksetzen, auch wenn Sie eine leere Spur daneben sehen. Dieses Manöver ist streng verboten und gefährlich.

Drücken Sie einfach die Ruftaste (Sprechstelle): Ein Operator greift aus der Ferne ein und kann entweder die Schranke öffnen oder Ihre Zahlung manuell entgegennehmen.

 

Vorbereiten, um Warteschlangen und Unfälle zu vermeiden


Halten Sie Ihre Zahlungsmittel immer griffbereit, bevor Sie am Portal ankommen. Vermeiden Sie es, in der Warteschlange in Ihrer Geldbörse oder Tasche zu suchen: Das ist gefährlich und verursacht die Verzögerungen, die alle fürchten.


Wie berechnet man den Preis einer Fahrt?


Vor der Abfahrt empfehlen wir, die Gesamtkosten in Euro zu schätzen. Anders als die Schweizer Vignette für 40 CHF kann eine Hin- und Rückfahrt Genf–Montpellier oder Basel–Paris teuer werden.

Online-Tools zur Tarifberechnung:

  • ViaMichelin: Liefert die Gesamtkosten (Kraftstoff + Maut) je nach Fahrzeug.
  • Autoroutes.fr: Die offizielle Website mit einem präzisen Tarifrechner.
  • GPS-Apps: Waze oder Google Maps schätzen die Kosten, aber Vorsicht vor Datenverbrauch (Roaming), wenn Ihr Schweizer Tarif dies nicht einschliesst!

 

Panne oder Zwischenfall auf der Autobahn: Was tun?


Ein platter Reifen, ein Motorschaden oder eine rote Warnleuchte … Diese Situationen sind stressig, besonders im Ausland. Es ist entscheidend, das französische Verfahren zu kennen, das sich von der Schweiz unterscheidet.


1. Sofort die Zone sichern


Halten Sie auf dem Standstreifen, ziehen Sie Ihre Warnweste an, steigen Sie rechts aus und stellen Sie sich hinter die Leitplanke. Bleiben Sie niemals im Fahrzeug.


2. Hilfe rufen (nicht sofort Ihren Versicherer!)


Auf französischen Autobahnen dürfen nur die Autobahngesellschaften einen Abschleppdienst schicken. Assisteure dürfen keine eigenen Abschleppdienste auf die Autobahn schicken.

  • Nutzen Sie eine Notrufsaule (orange, alle 2 km).
  • Oder rufen Sie die 112 an.
  • Oder verwenden Sie die App SOS Autoroutes.

 

Tipps für Schweizer Autofahrer


Von der Schweiz nach Frankreich zu fahren, ist ein Sommer-Ritual. Aber einige einfache Tipps können Ihnen viele Probleme ersparen.

 

1. Bereiten Sie Ihre Zahlungsmittel vor

 

Stellen Sie sicher, dass Sie eine Kreditkarte (und nicht nur eine Maestro/PostCard) mitnehmen. Halten Sie immer einige Euro-Scheine bereit, für kleine Mautstellen oder falls die Terminals ausfallen.


2. Vermeiden Sie Stosszeiten


Die Samstage mit „chassé-croisé“ sind besonders gefürchtet, vor allem im Sommer („Schwarzer Samstag“). Sehen Sie sich den französischen Bison-Futé-Kalender oder unseren Stauprognosekalender für den Sommer an. Am Sonntag zu fahren oder nachts unterwegs zu sein, ist oft eine gute Strategie, um Staus am Gotthard-Tunnel … und an den französischen Mautstellen zu vermeiden!


3. Beachten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen

 

  • 130 km/h auf der Autobahn (110 km/h bei Regen), und nicht 120 km/h wie in der Schweiz.
  • Achtung: Einige Abschnitte in der Nähe grosser Städte (wie Lyon oder Paris) werden bei Luftverschmutzung vorübergehend auf 90 oder 70 km/h reduziert.
  • Radarkontrollen: Sie sind zahlreich und blitzen nicht immer von vorne. Dank bilateraler Abkommen kommen die Bussgelder direkt in Ihren Schweizer Briefkasten.


4. Überprüfen Sie Ihren Assistance-Schutz


Prüfen Sie vor der Abreise Ihre Reiseversicherung.

Stellen Sie sicher, dass sie unter anderem Folgendes abdeckt:

  • Medizinische Kosten (LAMal deckt nur Notfälle und oft begrenzt, auch in Frankreich gibt es Honorarüberschreitungen)
  • Notfalltransport
  • Medizinische Rückholung

 

5. Behalten Sie die richtigen digitalen Reflexe (Achtung Roaming)


Frankreich gehört zur EU, die Schweiz nicht.

  • Mobile Daten: Prüfen Sie, ob Ihr Schweizer Mobilfunktarif „Data“ in Europa einschliesst. Andernfalls kann die Rechnung sehr hoch ausfallen, wenn Sie Waze oder Spotify während der Fahrt nutzen.
  • Tipp: Laden Sie Google-Maps-Karten im Offline-Modus herunter, bevor Sie Ihr WLAN zu Hause verlassen.
  • Europ Assistance Rat: Planen Sie Unvorhergesehenes ein, aber bleiben Sie gelassen. Ein gewartetes Fahrzeug, ein gültiges Zahlungsmittel und eine gute Assistance machen 90 % einer entspannten Reise aus.

 

Reisen Sie sorgenfrei mit Europ Assistance

 

Unsere Reiseleistungen auf einen Blick:

  • 24-Stunden-Notfallhilfe in der Schweiz und im Ausland
  • Deckung der medizinischen Kosten im Ausland
  • Versicherung bei Reiseannullierung oder -unterbrechung
  • Exklusive Services: Erweiterung für Hunde & Katzen, Concierge-Service

 

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Haüfige Fragen zu Mautgebühren in Frankreich


Kann man eine Schweizer Bankkarte an Mautstellen verwenden?

Ja, für Kreditkarten (Visa, Mastercard). Nein, für die meisten Debitkarten (PostCard, Maestro, V Pay) an Automaten. Planen Sie voraus!


Lohnt sich der Telemaut-Badge für eine einzige Reise?

Ja, mit der „à la carte“-Formel. Sie zahlen keine feste Monatsgebühr, sondern nur etwa 1,70 € im Monat, in dem Sie den Badge nutzen. Um 45 Minuten Wartezeit in der Sonne zu vermeiden, ist das eine minimale Investition.


Was tun, wenn ich vergesse, eine Flux-Libre-Maut zu bezahlen?

Gehen Sie innerhalb von 72 Stunden auf die Website der Autobahngesellschaft (z. B. autoroutes.fr). Nach Ablauf dieser Frist erhalten Sie eine erhöhte Geldstrafe an Ihren Wohnsitz in der Schweiz.

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