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#Weltreise : Die geheimnisvolle Insel Chiloé

Die Fähre zur Insel Chiloé legte in dem kleinen Ort Puerto Cisnes ab.  Nach einer zehneinhalbstündigen Fährfahrt kamen wir in Quellon, einem kleinen Hafen im Süden der Insel Chiloé, an und übernachteten etwas weiter nördlich in Castro. 

Die Insel gilt in Chile als Sonderling, weil sie lange Zeit isoliert war und eine eigene Kultur entwickelt hat. Sie wurde erst 20 Jahre nach ihrer Ankunft von den Spaniern entdeckt, und die Jesuiten kamen relativ schnell. Eine Besonderheit der Insel ist übrigens, dass es einst über 200 Kirchen gab, von denen heute noch 150 stehen. 16 davon gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe, und sie sind alle aus Holz (innen und aussen). So gibt auf Chiloé und anderen Inseln des Archipels es einen «Weg der Kirchen». Man sagt, dass die Insel an Irland oder die Bretagne erinnert.
 

 

Besuch der Kleinstadt Castro

 

Die Hauptstadt der Insel ist eine sehr angenehme Stadt, die für ihre «Palafitos» genannten Pfahlhäuser am Meer bekannt ist. Hier befindet sich auch eine der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Kirchen, die durch ihre Farbenpracht besticht.

 

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Einen Tag auf der Insel Quinchao verbringen

 

Richtung Dalcahue, wo es noch eine Kirche zu besichtigen gab, dann mit der Minifähre in drei Minuten zur Insel Quinchao. Auf dieser Insel gibt es drei Kirchen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, und die Landschaft erinnerte uns an Frankreich.  Schöne Kirchen in Achao (die älteste von allen, 1730), Curaco de Velez und Quinchao, wo wir den Glockenturm besteigen konnten, da sie 2008 komplett renoviert wurde. Ursprünglich bestand die Kirche zu 100 % aus Holz, d. h. es gab nicht einmal Nägel, sondern nur Holzstücke, die die Struktur zusammenhielten.

 

Erkundung des Nationalparks Chiloé und muelle de las almas

 

Im Westen der Insel erkundeten wir einige Wanderwege und einen winzigen Teil des Chiloé-Nationalparks, der an das Meer grenzt: schöne Vegetation und schöne Vögel. Danach wanderten wir nach Muelle de las Almas, einem wirklich schönen Ort am Meer. Der Legende nach sollen die Seelen der Toten hierher kommen und auf einem Boot aus weissem Moos in den Himmel fahren. Dort wurde eine Art Ponton aufgebaut, und die Leute stehen Schlange für ein Erinnerungsfoto …

 

Einen Katzensprung in die Stadt Ancud machen

 

Wir verbrachten unsere letzte Nacht in dieser großen Stadt im Norden der Insel und besuchten sie am nächsten Tag sehr schnell, da es außer dem kleinen Hafen, einem kleinen Stadtmarkt und den Ruinen des Forts San Antonio nicht viel zu sehen gab.
 

Anne & Olivier

 

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